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“Casillas und Buffon sind meine Inspiration”

“Casillas und Buffon sind meine Inspiration”

Spielerportrait mit Unterliga-Torhüter Daniel Mauritsch

 

wechselpass.at: Hallo Daniel! Danke schon einmal, dass du die Zeit für unsere Spielerportrait-Reihe gefunden hast. Stell dich bitte einmal kurz vor.

Daniel Mauritsch: Hall0, es freut mich sehr, dass ich überhaupt heute hier sein darf. Vor allem, dass es Leute gibt, die sich für den Amateurfußballbereich interessieren und sich uns Spielern widmen. Zu mir selbst, ich bin 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Kärnten und bin für mein Studium nach Graz gezogen. Mit dem Fußballspielen hab ich schon im Alter von 5 Jahren auf der Torhüterposition angefangen. Dort spiele ich auch heute noch. Begonnen hat das Ganze so, dass ich meinem Papa, der Mittelfeldspieler war, zugesehen habe und so selbst mit dem Sport anfangen wollte. Einziger Unterschied – ich wollte eben die Tore verhindern, während es seine Aufgabe war, die Tore selbst zu erzielen.

 

wechselpass.at: Was war eigentlich der ausschlaggebende Grund, dass du für dich selbst entschieden hast „Ich steh lieber im Gehäuse und bin kein Feldspieler”?

Daniel Mauritsch: Die meisten Kinder wollten einfach das schönste Tor erzielen. Bei mir war das im Kopf anders. Ich wollte eigentlich genau das verhindern und hab mich zwischen den Pfosten gestellt.

 

wechselpass.at: Wie sah dein bisheriger Karriereweg aus, bevor du schlussendlich bei deinem jetzigen Verein, der zweiten Mannschaft von Kalsdorf, gelandet bist?

Daniel Mauritsch: Alles hat beim WAC in der Jugend angefangen. Mit 14 Jahren bin ich für zwei Jahre nach Kapfenberg in die Akademie gekommen. Das war für mich eine schwierige Zeit, weil ich immer mit dem Thema Leihvertrag zu kämpfen hatte. Der WAC wollte mich nicht fix abgeben und Kapfenberg konnte nicht langfristig mit mir planen. Im dritten Jahr hat mich der WAC zu den Amateuren zurückgeholt. Hab dort in den 1 ½ Jahren dreimal gespielt und bin den Rest auf der Ersatzbank gesessen. In der U18 hab ich mich dann an der Schulter verletzt, war zwei Monate ganz außer Gefecht und war gezwungen mir einen neuen Verein zu suchen. Jedoch hab ich mich in dieser Zeit dann stark in der Beinarbeit verbessert, weil ich mit den Händen keine Übungen machen durfte. Danach hat es mich nach St. Stefan gezogen, wo ich zuerst wieder mit einer Verletzung zu tun hatte und mich gegen den gestandenen Einser-Goalie erst einmal durchsetzen musste. In der letzten Saison habe ich aber den Sprung geschafft, dort durchgespielt und man hat auf mich weiter als Stammtorhüter gesetzt. Jetzt hat es mit dem Transfer nach Graz geklappt.

 

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wechselpass.at: Es sind bereits ein paar Spiele absolviert. Wie sieht der bisherige Saisonverlauf beim SC Kalsdorf II in der steirischen Unterliga Mitte aus?

Daniel Mauritsch: Wir haben eine Runde später angefangen. In den ersten vier Spielen haben wir drei Siege und eine Niederlage zu verbuchen. Im ersten Saisonspiel habe ich gespielt, im zweiten der Zweier-Goalie von der Einser-Kampfmannschaft, im dritten ein weiterer Tormann von uns und im vierten wieder ich. Der Trainer rotiert also viel.

 

wechselpass.at: Wie ist es dir bei deinen ersten Spielen für den neuen Verein ergangen? Bist du zufrieden?

Daniel Mauritsch: Mit meinem Debüt bin ich zufrieden. Wir haben bei meinem ersten Spiel mit 2:1 gewonnen und das einzige Gegentor durch einen Elfmeter bekommen. Der Trainer hat am Ende ein großes Lob an uns Spieler ausgesprochen.

 

wechselpass.at: Bevor du den Verein gewechselt hast, wie hast du den Kontakt zum SC Kalsdorf hergestellt?

Daniel Mauritsch: Ich habe mich schon vor zwei Jahren auf Wechselpass angemeldet und positive Erfahrungen mit der Online-Kickerbörse gesammelt. Dort konnte ich schnell mit vielen verschiedenen Vereinen Kontakt aufnehmen und habe schnell Rückmeldungen zu meinen Anfragen bekommen. Gerade für den Amateurfußballbereich ist die Webseite eine großartige Sache um sogar mit Regionalliga-Vereinen Kontakt aufnehmen zu können, wo man sich als Privater vielleicht nicht trauen würde den Klub einfach anzuschreiben. Über die Seite probiert man das aber!

 

wechselpass.at: Fühlst du dich nach deinem Einstieg beim SC Kalsdorf wohl im Verein?

Daniel Mauritsch: Ja, durchaus. Sie sind alle sehr nett. Das Gute war auch, dass ich vor einem Jahr schon einmal dort gewesen bin, wo der Wechsel auf Grund des WAC Leihvertrags nicht zustande gekommen ist. Die Leute sind wirklich top!

 

wechselpass.at: Mit wem im Verein verstehst du dich am besten?

Daniel Mauritsch: Mit meinen Torhüterkollegen, Peter Weinmüller, verstehe ich mich natürlich besonders gut. Trotz den zwei Jahren unterschied, machen wir auch in unserer Freizeit ab und zu was miteinander.

 

wechselpass.at: Welche Spieler stechen deiner Meinung nach in der Mannschaft leistungsmäßig heraus? Wem traust du den Sprung nach oben zu?

Daniel Mauritsch: Unser Einser-Goalie Christoph Weissenbacher ist enorm stark und könnte viel weiter oben einen guten Verein finden. Mit 23 Jahren bereits so ein gereifter Torhüter zu sein, von dem man so viel lernen kann, ist großartig. Außerdem hilft er jedem und hat eine tolle Persönlichkeit. Mit seinen Tipps ist er ein Vorzeigeprofi.

 

wechselpass.at: Bei euch im Verein gibt es keine Rückennummer Eins, was für Torhüter relativ ungewöhnlich ist, weil normalerweise jeder diese Nummer haben möchte. Warum ist das bei euch so?

Daniel Mauritsch: Vielleicht liegt der Grund darin, dass die Torhüter eine Nummer aus der Jugend mitgenommen haben. Für mich persönlich hat die Nummer 31 eine besondere Bedeutung, denn wenn ich mein Geburtsdatum, den 06.05.,  hernehme, kommt man, wenn man die Zahlen multipliziert auf dreißig. Mit dem Einser, der zu jedem Torhüter dazugehört, ergibt das die Nummer 31.

 

wechselpass.at: Hast du von deinen Kollegen eigentlich schon einen Spitznamen bekommen?

Daniel Mauritsch (schmunzelt): Bei Kalsdorf hab ich noch keinen, wahrscheinlich wird es aber nicht lange dauern. Bei den WAC Amateuren und in St. Stefan habe ich immer jede Menge Spitznamen bezogen auf meine unterschiedlichen skurrilen Frisuren bekommen.

 

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wechselpass.at: Das klingt spannend und interessant. Was für Frisuren hattest du?

Daniel Mauritsch (lacht): Seitlich bis zu drei Millimeter kurz und oben drüber waren meine Haare extrem lang. Man kann schon sagen, dass es eine extremere Variante der Frisur von Andreas Gabalier war. Irokesen-Schnitt hatte ich auch einmal. Anschließend wurde ich immer als „der Mann mit den verschiedenen Frisuren“ vorgestellt.

 

wechselpass.at: Wie würde „der Mann mit den verschiedenen Frisuren“ seinen eigenen Charakter beschreiben? Wie tickst du?

Daniel Mauritsch: Ticken du ich zurzeit noch normal. Für mich ist bloß wichtig, dass ich immer neue Sachen ausprobiere und mich wie bei der Frisur mich nicht an etwas binde. Das was mir gefällt mach ich und mir ist dabei relativ egal, was sich andere dabei denken. Im Prinzip muss es mir selbst gefallen.

 

wechselpass.at: Neben dem Amateur-Fußball stellt sich auch immer wieder die Frage nach dem zweiten Standbein. Erzähl uns doch bitte was du neben dem Kicken ausbildungstechnisch machst.

Daniel Mauritsch: Ich studiere Biologie und Chemie auf Lehramt und bin jetzt im dritten Semester. Neben dem Studium habe ich jetzt einen Nebenjob bei der OVP angefangen.

 

wechselpass.at: Wie sehen deine Pläne für später aus?

Daniel Mauritsch: Das Studium möchte ich auf alle Fälle abschließen und im Lehrbereich in einer AHS einsteigen. Mir ist dabei egal ob ich zurück nach Kärnten gehe oder in Graz bleibe. Beides klingt für mich sehr gut.

 

wechselpass.at: Zurück zum Thema Fußball. Welche Qualitäten muss ein Torhüter mitbringen und wie trainierst du um dann am Spieltag vorbereitet zu sein?

Daniel Mauritsch: Grundvoraussetzung ist für jeden Torhüter eine geeignete Athletik und die körperliche Fitness. Ohne diese Komponenten geht es nicht. Darüber hinaus muss man selber viel individuell trainieren. Im Torwarttraining kann man nämlich nicht alles unterbringen, da dich die Mannschaft immer wieder benötigt. Kräftigen und Dehnen muss man sich dann zu Hause oder im Freien selber. Für mich als eher kleinerer Tormann gilt es viel an der Sprungkraft zu arbeiten, während größere Torhüter vermutlich sich besser mehr am Boden dehnen sollten um beweglicher zu werden. Je nach Typ ist das verschieden.

 

wechselpass.at: Wo siehst du bei dir Verbesserungspotenzial und was sind deine Stärken?

Daniel Mauritsch: Bei den Flanken und beim taktischen Mitspielen kann ich mich bestimmt noch verbessern. Meine absoluten Stärken sehe ich auf der Linie bei den 1 gegen 1 Duellen.

 

wechselpass.at: Gibt es bei dir im Verein einen eigenen Tormanntrainer?

Daniel Mauritsch: Ja, wir haben einen Tormanntrainer mit Bundesligaerfahrung. Als ehemals aktiver SK Sturm Graz Torhüter haben wir da einen wirklich guten Mann erwischt.

 

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Wechselpass.at: Hast du Vorbilder und Idole zu denen du aufblickst?

Daniel Mauritsch: Idole habe ich keine, aber zwei Personen inspirieren mich sehr. Einerseits Gigi Buffon und andererseits Iker Casillas. Casillas beeindruckt mich deshalb, weil er trotz seiner geringen Größe so viel erreicht hat. Geschmerzt hat mich, dass er dann als echter Madrilene nach Porto gegangen ist.

 

wechselpass.at: Wie sehen eure  Ziele die nächsten Jahre aus?

Daniel Mauritsch: Unser Ziel ist klar definiert. Mit unserer jungen Truppe möchten wir vorne mitspielen und bestenfalls in die Oberliga aufsteigen.

 

wechselpass.at: Und deine langfristigen Ziele?

Daniel Mauritsch: Schön wäre es für meinen Lieblingsverein Rapid Wien im Tor stehen zu dürfen. Es einfach Kritikern zeigen zu können, was man erreichen kann, wenn man etwas wirklich möchte.

 

wechselpass.at: Danke für dein Interview und viel Erfolg für deine weitere Karriere.

Daniel Mauritsch: Danke auch von meiner Seite.

 

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