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Entschädigung für Amateure bei Vereinswechsel

Das Regelwerk des ÖFB für Spielerwechsel zwischen Vereinen ist unübersichtlich und schwierig. Nach und nach beschäftigen wir uns deshalb mit den einzuhaltenden Vorgaben.

 
In Teil 3 unserer ÖFB Regulativ Serie beschäftigen wir uns nach dem nationalen Vereinswechsel für Amateure im Allgemeinen und dem Thema Nationaler Vereinswechsel ohne Freigabeverfahren mit den Richtlinien eines Vereinswechsel bei Amateuren und der damit einhergehenden Ausbildungs- und Förderungsentschädigung.
 
Die zu zahlende Entschädigung setzt sich aus einer Ausbildungs- und einer Förderungsentschädigung zusammen. Zu dem Begriff der Ausbildungsentschädigung zählt jener Betrag, der mit der Ausbildung und den erbrachten Leistungen des abgebenden Vereins einhergehen. Die Förderungsentschädigung ist jener Betrag,  der auf Grund der Förderung der Nachwuchsarbeit für den abgebenden Verein angefallen ist. Bei einem Wechsel muss also der neue Verein alle vorher angefallenen Ausbildungs- und Förderungskosten des alten Vereins übernehmen und pauschal dem Ausbildungsverein zurückzahlen. Die Höhe der zu zahlenden Beträge sind abhängig vom Ausbildungsgrad und Alter des wechselnden Spielers. Bei einem Vereinswechsel eines Spielers bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres ist das Alter des Spielers zum Ende der Sommerübertrittszeit maßgeblich.
 
Für Spieler, die mindestens ein Jahr in einem LAZ ausgebildet wurden und ausscheiden, ist im Falle eines Vereinswechsels innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem LAZ gerechnet, eine Ausbildungs- und Förderungsentschädigung an den Landesverband bzw. Verein, der das LAZ führt, in dem der Spieler ausgebildet wurde, zu bezahlen.
 
Diese Entschädigung beträgt maximal:
Pro begonnenem Ausbildungsjahr in der LAZ-Vorstufe Alterstufe U11: €150,–
Pro begonnenem Ausbildungsjahr in der LAZ-Vorstufe Alterstufe U12: €150,–
Pro begonnenem Ausbildungsjahr im LAZ Alterstufe U13: € 300,–
Pro begonnenem Ausbildungsjahr in der LAZ Alterstufe U14: € 300,–

 

Die Ausbildungs- und Förderungsentschädigung ist vom erwerbenden Verein an den betroffenen Landesverband bzw. an den abgebenden Verein im Wege des zuständigen Landesverbandes innerhalb eines Monats nach dem Vereinswechsel zu entrichten.
 
Bei Spielern, die nicht darunter fallen, ist die Leistungsstufe der ersten Kampfmannschaft des erwerbenden und des abgebenden Vereins zum Zeitpunkt der Anmeldung des Spielers durch den erwerbenden Verein maßgeblich. Spielen einer oder beide Vereine in der folgenden Spielsaison in einer höheren oder niedrigeren Leistungsstufe, erhöht bzw. reduziert sich die Entschädigung entsprechend. Bis zum 31. August ist die Nachforderung zu bezahlen oder der überzählige Betrag zurückzuzahlen. Die Nichteinhaltung dieser Frist ist gemäß den einschlägigen Bestimmungen des ÖFB zu ahnden, wirkt sich aber nicht auf die Spielberechtigung aus.
 
Zur Entscheidung in Streitfällen über die Höhe der Entschädigung ist der Kontrollausschuss des Verbandes des abgebenden Vereins zuständig.